Bilanz aus 2018 wirft ihren Schatten auf BMW’S aktuelle Zahlen

Kaufinteressierte sitzen zurzeit alles andere als in den Startlöchern, denn einen Handlungsbedarf verspürt niemand, solange die Aktien von BMW unter der mehrfachen 77,00 Euro-Hürde bleiben.

 

Ursache dafür ist der Graph der letzten Monate, der einen Abwärtshang verzeichnete, der sich bis heute noch nicht wieder reguliert hat. Zuvor hatte sich das BMW-Papier zwar bereits seit Ende 2015 in einem für den Konzern geringen Bereich zwischen 68,11 Euro und 100,00 Euro bewegt, die Entwicklung der jüngsten Zeit war aber ein weiterer Rückschritt. In Anbetracht dessen ist es von Bedeutung, dass man einen weiteren Kurssturz auf ein Jahrestief mit in Höhe von 68,11 Euro vermeidet. Erfolgen soll dies durch den erwarteten Support bei 71,40, welcher der potenzielle Punkt für die rechte Schulter einer umgekehrten SKS- Formation sein könnte, die sich seit Oktober 2018 anbahnte und im Idealfall nicht mehr unterboten wird, wenn es wieder stetig nach oben laufen sollte. Ab 73,22 Euro würden dann auch noch weitere Unterstützungen erwartet.

Zwar müssten bei Aktien der Bayrischen Motoren Werke aufgrund der entsprechenden Größe des Konzerns für Anlagen mit mehreren Monaten gerechnet werden, der EMA 50 liegt aber bei bereits genannten 73,22 Euro, auf dessen Höhe man auch eine mögliche Einschränkung von Verlusten zuordnen könnte.

 

Für Investoren gilt es folglich nach wie vor, den Tagesschluss abzuwarten, vor allem, weil BMW-Aktien gerade weitere Prozesse zu widersprüchlichen Konklusionen führen.

 

Bei dem fallenden Graphen liegt der Horizontalwiderstand bei 77,00 vor und der EMA 200 auf Tagesbasis bei 76,74 Euro. Hinzukommt, dass  die Papiere vorbörslich einen geringeren Wert aufwiesen, wenn auch nur minimal.

 

Möge das ein eventuell durchaus positiver Hinweis sein, wenn man dieses Ergebnis in Bezug auf die eher mager ausfallenden Verkaufszahlen  des letzten Jahresendes deutet und wie es mit anderen nicht gerade unerheblichen Einflussfaktoren weitergeht, ist noch nicht eindeutig genug.

Fest steht, dass die Hoffnung wächst, seitdem ein Test aus dem Unterstützungsbereichs in Höhe von 68,00 Euro erfolgte und nun Aussicht darauf gibt, dass die Aktie sich in der Aufbauphase eines vergrößerten Bodens befindet, den sie in naher Zukunft aufzulösen vermögen sollte, wenn sich der Erfolg denn dann einstellt. Sollte dann auch noch die 77,00 Hürde durchbrochen werden, bestände schließlich die Chance, das Kaufsignal mit einem wünschenswerten Zielbereich von 82,00 Euro abzuleiten, was den Weg für ein erstes Zwischenhoch wie dem Stand aus Sommer 2018 um 85,25 ebnen würde.

 

Nun heißt es vorerst einfach warten, denn die Zeit wird es zeigen.