Zuversichtliche Prognose für Mutares

Für den Rest dieses Jahres soll es bergauf gehen- nach Statements von SMC- Research, die eröffneten, dass das erste Quartal sowohl für den EBITDA von Mutares als auch für dessen Umsatz zunächst erste einmal regressiv verlief.
SMC- Analyst Holger Steffen berichtet jedoch von einigen Optimierungen;
Durch Verbesserungen im operativen Vorgehen soll die Bilanz nach oben befördert werden. Und somit beide Ziffern für 2019 wesentlich erhöhen.
Die Einschätzung durch Analysten ergab außerdem, dass Mutares im Vergleich zum letzten Jahr 25,6 Mio. Euro weniger Umsatz aufweisen konnte. 20 Mio. waren auf den Endkonsolidierungssaldo zurückzuführen, 13,4 Mio. auf den Q1- Umsatzrückgang des Tochterkonzerns STS. Dementsprechend sollten die rechtlichen Gesellschaften eine Expansion von ca. 3-4% erreicht haben.
Besonders belohnend wirkten die Konsequenzen einiger Maßnahmen zunächst aber nicht-
Investitionen in die Restrukturierung von Mutares (deutsch: MUXG) sowie weitere einmalige Ausgaben, für die man die neuesten Akquisitionen gebrauchte, werden sich im zweiten Quartal niederschlagen und als ob dies nicht schon resignierend genug wäre, schrieb der Konzern auch noch aufgrund anderer Ereignisse weitere rote Zahlen.
Oben bereits erwähntes Absinken des EBITDA von STS auf 4,3 Mio. Euro bei vorherigen 8,3 Mio. bestärkte den Fall des eigenen EBITDA nach Abzug aller Sondereffekte von -0,5 auf -3,5 Mio. Euro. Der Verlust (-3,4 Mio. Euro) zwei frisch akquirierter Gesellschaften aus dem Zweig des Ingenieurs- und Technikwesens (Engineering & Technology) von -5,2 auf -7,1 Mio. und schlussendlich hemmende saisonale Einflüsse drückten die Bilanz deutlich herab.
Dermaßen aussichtslos wie mancher in Hinblick auf diese Zahlen zunächst annehmen könnte, ist die Lage aber keineswegs.
Zumindest eine erste Balance von einem Start mit -3,4 Mio. Euro aus konnte das gemeldete EBITDA unter anderem durch getätigte Bargain Purchases im Wert von 4,1 Mio. Euro erzielen, noch ermutigender war aber die Aussicht auf die potenziell bald eintretenden schwarzen Zahlen:
Andeutungen des Managements zufolge seien nach wie vor drei weitere Transaktionen und noch mehr operative Weiterentwicklungen geplant. An der bisherigen Prognose eines Umsatzanstiegs für 2019 auf über 1 Mrd. Euro sowie einer im Optimalfall wie im letzten Jahr hoch ausfallenden Dividende und eines Anstiegs des bereinigten EBITDA wurden außerdem keine Korrekturen vorgenommen.
Nicht interne Schätzungen, wie beispielsweise die der SMC- Research senkten den Wert zwar auf 16,80 Euro pro Aktie, dieser befindet sich allerdings immer noch wesentlich über dem momentanen Kurs. Dieser optimistische Blick ist unter anderem sicher auch auf die Ergebnisse zurückzuführen, die Donges (Segment Engineering & Technology) mit lohnenden Zukäufen erzielte, denn diese ließen den erhöhten Beitrag zum NAV führen, der im ersten Vierteljahr von 13,32 auf 13,51 anstieg.

Mit diesen Anhaltspunkten für zukünftige Entwicklungen besteht das Plädoyer zum Kauf demnach weiterhin fort.